Still und entspannt sitzen, während man sich vorstellt, dass ein erfrischender, belebender, warmer Frühlingsregen von oben nach unten über den Körper nieselt und rieselt. Oder dass Blüten allenthalben langsam fallen und zu Boden schweben, während man den Spätfrühling unter Bäumen sitzend genießt. Dies ist eine Übung des stillen Sitzens, die Prof. Cong ihrer gesundheitlichen Wirkungen wegen hoch schätzte und immer wieder unterrichtete, als er 1988 zum ersten Mal nach Österreich kam.
Diese Übung steht ganz in der traditionellen Praxis des stillen Sitzens, in der es in erster Linie darum geht, sich tief zu entspannen und wohl zu fühlen, die Gedanken nicht zu beachten und den belebenden Fluss des Yang aus dem Yin entstehen zu lassen. Die warme innere Bewegung des Qi ist es, die dann zu tiefgreifenden positiven Wirkungen auf die Gesundheit führt.
Die Übung führt das Qi nach unten, sie ordnet es, nährt es und regeneriert es. Sie ist als hervorragende Ergänzung der bewegten Qigong-Übungen für jeden geeignet. Besonders empfehlenswert ist sie für diejenigen, die sich generell müde und erschöpft fühlen, die das Gefühl haben, dass ihnen alles zuviel ist, und auch für diejenigen, die sich in der Rekonvaleszenz nach einer Krankheit befinden.
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